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B101-Baustelle zwischen Thyrow und Trebbin - Keine Ampeln, dafür bessere Information

Gute Nachricht für Pendler auf der B101: An der Baustelle zwischen Thyrow und Trebbin soll es künftig weniger Beeinträchtigungen im Berufsverkehr geben. Auch die Informationspolitik soll künftig besser werden. Nach den Staus am Mittwoch hatten die CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum und Sven Petke die Verantwortlichen heftig kritisiert.

Thyrow. Es scheint, als hätte die Aufregung um die langen Staus auf der B101 am Mittwoch etwas bewirkt. Wie Danny Eichelbaum, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter, der MAZ mitteilte, habe er am Donnerstag ein Gespräch mit Albrecht Klein, dem Vorstandsvorsitzenden des Landesbetriebs Straßenwesen geführt. „Er hat mir versichert, dass es in den kommenden Wochen keine Baustellenampeln mehr geben soll“, sagte Eichelbaum. 

Baustellenampel sorgte für Chaos

Eine solche Ampel hatte am Mittwoch für chaotische Zustände auf dem B101-Abschnitt zwischen Trebbin und Thyrow gesorgt.  Autofahrer standen bis zu 90 Minuten im Stau (MAZ berichtete). Nicht nur die Ampeln selbst sorgten für Ärger, sondern auch die mangelnde Information durch die Behörden. So hatte das bundeseigene Unternehmen Deges als Auftraggeber der Baustelle es versäumt, die Öffentlichkeit rechtzeitig über die Bauarbeiten am Mittwoch und Donnerstag zu informieren, woraufhin die CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum und Sven Petke scharfe Kritik übten.

Ministerin verspricht bessere Abstimmungen mit Kommunen

Der Stau auf der B101 beschäftigte am Donnerstag sogar den Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung (AIL) des Landtags. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) habe dort eingeräumt, dass es bei der Kommunikation zu einer Panne gekommen sei, sagte Danny Eichelbaum, der AIL-Vorsitzende. Die Ministerin habe versprochen, dass die Ereignisse vom Mittwoch ausgewertet werden sollen. Sie versprach eine bessere Abstimmung mit den Kommunen, die von der Baustelle auf der B101 betroffen sind. 

Landesbetrieb will Pendler weniger beeinträchtigen

Künftig will der Landesbetrieb bei den Arbeiten darauf achten, den Pendlerverkehr vor allem in den Stoßzeiten weniger zu beeinträchtigen und so zu informieren, dass Autofahrer sich darauf einstellen können. Danny Eichelbaum versprach: „Wir bleiben an dem Thema dran.“ Von Christian Zielke

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 27.01.2018

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