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Presseecho / Wahlkreis

Ermittlung zu SEK-Einsatz eingestellt - Staatsanwalt sieht Falschaussagen der Betroffenen - Kreis beschwert sich bei Generalstaatsanwalt

Das Vorgehen des Polizei-Sondereinsatzkommandos (SEK) am 2. Oktober in einer Ludwigsfelder Asylunterkunft mit Blendgranate und körperlicher Gewalt bleibt für die acht Beamten ohne Folge. Die Staatsanwaltschaft Potsdam stellte die Ermittlungen dazu ein, das sagte Sprecher Christoph Lange auf MAZNachfrage. Gegen diesen Einsatz hatte es eine polizeiinterne Anzeige sowie Anzeigen vom Evangelischen Jugendwerk TF, dem Träger der Unterkunft, und vom Jugendamt Teltow-Fläming wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung gegeben.

Augenzeugen hatten das Vorgehen der Männer an der Brandenburgischen Straße als "Rambo-mäßig" bezeichnet. Sie suchten einen Mörder. Ein verdächtiger 17-Jähriger aus Gambia war in die Unterkunft für minderjährige alleinreisende Asylbewerber geflüchtet, in ein Zimmer zu fünf, teils 14 Jahre alten Mitbewohnern. Zuvor soll der Schwarzafrikaner im Streit einen 18 Jahre alten Afghanen erstochen haben. Staatsanwalt Lange sagt: "Es gab keinen hinreichenden Tatverdacht zu irgendwelchen Straftaten. Die vernommenen Jugendlichen haben nachweislich falsch ausgesagt." Es ging um Schläge mit einem Gewehrkolben ins Gesicht, Tritte in den Rücken und zertretene Handys. Polizeisprecher Torsten Herbst sagte, nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen vom Landeskriminalamt, Kriminalkommissariat Amtsdelikte, sei das Verfahren an die Staatsanwaltschaft Potsdam gegeben worden. "Dort erfolgte die Einstellung des Verfahrens", so Herbst. Diese Einstellung überrascht das Kreis- Jugendamt und den Träger der Unterkunft.

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SEK setzte Blendgranate bei Festnahme ein

Jetzt werden weitere Details zu einem für unangemessen gehaltenen Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) am 2.Oktober in Ludwigsfelde bekannt. So sollen die SEK-Männer eine Blendgranate geworfen haben. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum (CDU) und Björn Lakenmacher hervor. Den Einsatzkräften wird vorgeworfen, nicht nur den wegen Mordverdachts Gesuchten verletzt zu haben, sondern auch die anderen fünf Bewohner im Zimmer für unbegleitete minderjährige Ausländer beim Evangelischen Jugendwerk TF. Wie berichtet hatte ein 17-Jähriger aus Gambia einen 18-jährigen Afghanen so schwer verletzt, dass der starb. Der Mordverdächtige ging in die Unterkunft Brandenburgische Straße zurück.

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Fahrrad-Demo von Gröben nach Ludwigsfelde

Schon seit 15 Jahren fordern die Gröbener den Anschluss ihres Ortsteils an das Radwegenetz von Ludwigsfelde. Bislang scheiterte das Vorhaben an unklaren Zuständigkeiten und hohen Kosten. Inzwischen haben die Gröbener den radelnden Protest für sich entdeckt – und damit nun erstmals einen konkreten Erfolg erzielt.

Gröben.Gröben. An die 150 Gröbener Radfahrer machten sich am Sonnabend auf den Weg nach Ludwigsfelde, um dem stellvertretenden Bürgermeister Torsten Klaehn vor dem Rathaus eine Petition zu übergeben. Beteiligt an der Aktion waren auch der Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum (CDU) und der Seniorenbeirat der Stadt. Ziel der Demonstranten war es, auf die fehlende Radewegeanbindung ihres Ortsteils aufmerksam zu machen. 

Es geht um ein etwa 4,5 Kilometer langes Stück zwischen Gröben und Siethen, das den Anschluss zum Radweg Siethen-Ludwigsfelde herstellen soll. Es war nicht die erste Demonstration der Gröbener. Schon im Frühjahr waren Radler von Gröben nach Ludwigsfelde zu einer Protestaktion gestartet. Und der Ortsbeirat befasst sich schon seit mehr als 15 Jahren mit dem Problem, etwa den unterschiedlichen Zuständigkeiten des Landes und des Kreises für einzelne Straßenabschnitte. „Wir brauchen den Radweg als sicheren Schulweg für die Kinder, als sicheren Weg für Senioren und für alle, die gerne mit dem Fahrrad fahren“, erklärte Ortsvorsteherin Stefanie Heyden bei der Übergabe der Liste an Torsten Klaehn.

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Abriss der Nuthebrücke steht für das Land fest

Der Abriss der Nuthebrücke zwischen Gröben und Tremsdorf ist für die Landesregierung beschlossene Sache; sie ist so marode, dass diese Verbindung nächstes oder übernächstes Jahr gekappt wird. Das ist die Kernaussage einer Antwort von Kathrin Schneider (SPD), der Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, auf die Kleine Anfrage der CDU-Landtagsmitglieder Danny Eichelbaum und Rainer Genilke. Wie berichtet, laufen nicht nur die Gröbener Sturm gegen die Kappung dieser Landesstraßen-Verbindung. Auch die Bürgermeister der beiden Ortsteil-Kommunen Ludwigsfelde und Nuthetal, Andreas Igel (SPD) und Ute Hustig (Linke), setzten sich bereits mit einem gemeinsamen Schreiben für den Erhalt der Verbindung ein.

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