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Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise mit Ansprechpartnern und Unterstützungsleistungen im Bund, Land und Kreis

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die vergangenen Tage und Wochen stellen für alle Menschen in unserem Land eine Herausforderung dar. Das Coronavirus hat die Welt, Deutschland und Brandenburg mit seinen Auswirkungen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen und privaten Lebens fest im Griff. Diese Situation ist ein Novum für uns alle. 

Es gilt nunmehr den Empfehlungen der Experten aus der Wissenschaft zu folgen und alles erdenklich Mögliche zu tun, um die Krise zu minimieren, damit sobald wie möglich wieder ein geregelter Normalzustand erreicht werden kann. Hierfür kann und muss jeder von uns seinen persönlichen Beitrag leisten. Ich bin sehr dankbar, dass viele Menschen gerade in dieser Zeit Hilfe leisten und für andere Menschen da sind. Diese Solidarität stärkt unsere Gemeinschaft, heute und in der kommenden Zeit.

Folgend finden sie alle relevanten Informationen, Kontaktadressen und Telefonnummern für Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen.

Zudem werden wir im Bürgerbüro weiterhin telefonisch Ihre Anliegen rund um das Thema Corona-Virus entgegennehmen und Ihre ganz persönlichen Fragen dazu beantworten oder an zuständige Ansprechpartner vermitteln. Wir wollen Ihnen gern helfen, bitte wenden Sie sich unter der Telefonnummer 03378/5480888 oder der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an uns. 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute und viel Gesundheit!

Ihr Danny Eichelbaum

 


 

AKTUELL:
Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken:
Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020

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Hilfsmaßnahmen in der Coronakrise

Was man im Moment im täglichen Leben beachten sollte:

 

Veranstaltungen

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind untersagt.

 

Verkaufsstellen des Einzelhandels und körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen, bei denen dienstleistungsbedingt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Leistungserbringer und Empfänger nicht eingehalten werden kann, sind zu schließen. Ausnahme: notwendige medizinische Behandlungen.

Die Ausnahme für Bau- und Gartenmärkte steht unter dem Vorbehalt der Schließung durch Anordnung der zuständigen Behörde für den Fall, dass die Empfehlungen zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen nicht beachtet werden.

 

Badeanstalten, Sportstätten, Spielplätze und Sportbetrieb

Der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.

 

Gaststätten und vergleichbare Einrichtungen

Gaststätten dürfen für den Publikumsverkehr nicht geöffnet werden. Ausnahmen: Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen.

Außerhausverkauf ist weiterhin erlaubt.

 

Besuchsregelungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Besuchsverbot wird auf Pflegeheime ausgeweitet.

Besuchsverbot gilt nicht mehr für Hospize.

Schwerstkranke dürfen, insbesondere zur Sterbebegleitung, Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.

Ausgenommen von den Besuchsverboten sind auch Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen. Das gleiche gilt für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

 

Tagespflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe  

Der Betrieb von Tagespflegeeinrichtungen, Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind nur zwecks Notbetreuung zulässig. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen

(a) keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt,

(b) deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens insbesondere im Bereich der Gesundheit, Pflege, der öffentlichen Sicherheit und Versorgung erforderlich ist oder

(c) die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes des Betroffenen ausnahmsweise und dringend erforderlich ist.

Die Träger haben durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Außerdem haben sich die Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin auf ein Betretungsverbot verständigt. Das Betreten öffentlicher Orte wird vom 23. März (0 Uhr) bis zum 19. April (24 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks.

Ausgenommen vom Verbot sind

  • Betretungen, die erforderlich sind, um die zulässigerweise geöffneten Einrichtungen aufzusuchen,
  • Betretungen, für die ein sonstiger triftiger Grund besteht:
    • Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten
    • Aufsuchung des Arbeitsplatzes
    • Arztbesuche und medizinische Behandlungen
    • Besuch von Psycho- und Physiotherapeuten, wenn medizinisch dringend erforderlich
    • Abgabe von Blutspenden
    • Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen
    • Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich
    • Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
    • Begleitung Sterbender sowie Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familienkreis
    • Sport und Bewegung an der frischen Luft
    • Versorgung von Tieren
    • Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

Bei Inanspruchnahme dieser Ausnahmen ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet.

Quelle und weitere Informationen: Bundesregierung

 

Infos für Reisende und Urlauber

Deutsche Reisende, die im Ausland festsitzen, können mit schneller Hilfe rechnen. Beratung dazu gibt es 24h beim Auswärtigen Amt: +49 30 1817 3000.

Für Information zur Rückholung aus dem Ausland bitte hier klicken. https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise/reisewarnungen/faq-reisewarnung?openAccordionId=item-2320092-0-panel

Grenzüberschreitender Verkehr aus Frankreich, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Dänemark ist eingeschränkt.

Der Bahnverkehr nach Polen ist eingestellt.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird bis mindestens Ende April 2020 gewarnt, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist.

Reisende werden gebeten, entsprechende Reise- und Sicherheitshinweise zu studieren und sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.

Quelle: Auswärtiges Amt

 

Informationen für Unternehmen und Betriebe

Soforthilfen für Freiberufler sowie kleine und mittelständische Unternehmen

Ab sofort nimmt die Investitionsbank des Landes Brandenburg Anträge auf Soforthilfe für die Folgen des Coronavirus entgegen. Die Hilfen sind vor allem für Brandenburger Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Erwerbstätigen. Alle Informationen erhalten Sie auf den Seiten der ILB. https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/?fbclid=IwAR18VsmLllwKoRwmNsCZfi6-3uPIWoj1XT7Zu3jTIAJ0ZwDJxlKOIp-xNuw

Die Soforthilfen des Bundes sind ab sofort auch für Landwirte, Forstwirte und Gartenbauern verfügbar.

Antrag auf Steuererleichterung aufgrund der Corona-Krise

Kontakthotline für Hilfen für Brandenburger Unternehmen à 0331-8661888

Die Bundesregierung erleichtert den Zugang zu Kurzarbeitergeld.

Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %

teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden

Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer

vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)

Beantragung von Kurzarbeitgeld bei der örtlichen Arbeitsagentur

Steuererleichterungen

Aufschub von Steuerzahlungen

Reduzierung von Vorauszahlungen

Durch Steuerstundung wird für Liquiditätshilfen gesorgt

Schutzschild für Betriebe und Unternehmen

Liquiditätshilfen wurden erheblich ausgeweitet um Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern

EU-Kommission bereitet „Corona Response Initiative“ vor

Das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) wird entsprechend des aktuellen Bedarfs angepasst und für nahezu alle Branchen geöffnet.

Hotline für BürgerInnen: 030 / 18 615 - 6187

Hotline für Unternehmen: 030 / 18 615 - 1515

Beantragung Kurzarbeitergeld: 0800 45555 20

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Informationen für Veranstalter und kulturelle Einrichtungen

Kulturelle Spielstätten und Veranstaltungsräume sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

Für Soloselbständige und kleine Unternehmen wird eine Corona-Soforthilfe von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dazu haben auch Künstlerinnen und Künstler, Medienschaffende, Klein- und Kleinstunternehmen der Kultur- und Kreativbranche uneingeschränkten Zugang. Und es soll zudem bis zu 10 Milliarden Euro als bedingungslose Grundsicherung für die persönlichen Lebensverhältnisse geben.

Hier geht es zu den Informationen der Bundesregierung. à https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Fördermittel werden weiter ausgezahlt!

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

 

Informationen zu Schulen, Kitas und Hochschulen

Schließung der Schulen in Brandenburg ab dem 18.03.2020

Notbetreuung, wenn beide Sorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Notbetreuung auch, wenn nur einer der Sorgeberechtigten in folgenden Bereichen tätig ist:

  • Gesundheit, Gesundheitstechnik, Pharmazie, Medizin, Pflege
  • Versorgung psychisch Erkrankter
  • Notfallbetreuung von Vorschulkindern
  • Stationäre und teilstationäre Erziehungshilfe, Internate

Von Schließung ausgenommen sind Förderschulen für Kinder, die schwerstmehrfach behindert sind und für Kinder mit Förderbedarf „geistige Entwicklung“.

An Kitas und Horten gibt es ebenfalls eine Notbetreuung.

Umfassende Informationen finden Sie hier. à https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Informationen für Hochschulen

Beginn der Präsenzveranstaltungen Sommersemester 2020 wird auf 20.04.2020 verschoben.

Hochschulen werden auf Präsenznotbetrieb runtergefahren.

Hochschulen sind aufgefordert, bei der Erbringung von Studienleistungen Ermessensspielräume zu nutzen.

Hochschulbibliotheken sind geschlossen, online Präsenz ist verfügbar.

BAföG-berechtigten Studierenden entstehen durch die Verschiebung der Präsenzlehrveranstaltungen keine Nachteile. Stellen die Hochschulen ein Online-Lehrangebot zur Verfügung, sind BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger verpflichtet daran teilzunehmen.

Alle von den Studentenwerken Potsdam und Frankfurt (Oder) betriebenen Mensen und Cafeterien sind spätestens ab Dienstag voraussichtlich zum 20. April geschlossen.

Prüfungen mit persönlichem Kontakt werden bei mehr als 50 Teilnehmern abgesagt.

Die Abgabefristen von Bachelor- und Masterarbeiten werden um zwei Monate verlängert.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

 

Hotlines für Bürgerinnen und Bürger

 

Hilfe auf Bundesebene

Bürgertelefon Bundesministerium für Gesundheit:

030 346 465 100

Hilfe für Unternehmen auf Bundesebene / Hotlines des Bundeswirtschaftsministeriums

Hotline für BürgerInnen: 030 / 18 615 - 6187

Hotline für Unternehmen: 030 / 18 615 - 1515

Beantragung Kurzarbeitergeld: 0800 45555 20

 

Hilfe auf Landesebene

Bürgertelefon des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit:

0331 – 8683 777

Bürgertelefon im Koordinierungszentrum

0331 - 8665050

Corona-Infoportal:

corona.brandenburg.de

Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes:

116 117

 

Hilfe für Unternehmen auf Landesebene

Antragstellung Soforthilfe an ILB

0331/6602211 oder https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/?fbclid=IwAR18VsmLllwKoRwmNsCZfi6-3uPIWoj1XT7Zu3jTIAJ0ZwDJxlKOIp-xNuw

Telefonischer Infoservice MWAE:

0331 866 1887

0331 866 1888

0331 866 1889

Telefonservice der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB):

0331 730 61 222

Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG):

0331 8683777

(Sprechzeiten montags bis freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr)

 

Hilfe auf Ebene des Landkreises Teltow-Fläming

Bürgertelefon des Landkreises

03371 608-6666    Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr / Samstag, Sonntag 10 bis 15 Uhr

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

Apothekenbereitschaft

0800 2 28 22 80

Krankenhaus Luckenwalde

03371 699-0

Krankenhaus Ludwigsfelde

03378 828-0

Um sich tagesaktuell über die Situation und Kontaktmöglichkeiten in Teltow-Fläming zu informieren, nutzen Sie bitte die Webseite des Landkreises Teltow-Fläming unter der Adresse http://www.teltow-flaeming.de/de/service/gesundheit/corona-virus-dossier.php

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