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Teltow-Fläming erhält vom Land Zuschüsse in Höhe von 15 Mio. Euro für Infrastruktur

Zu ersten Ausreichung von Zuschüssen und zinslosen Darlehen der Investitionsbank des Landes Brandenburg im Auftrag des Brandenburger Wirtschaftsministeriums für den Ausbau des Gewerbestandorts Bernhardsmüh in Baruth in Höhe von 14 Millionen Euro und für einen Wasserbehälter des Wasserwerkes in Ludwigsfelde in Höhe von 1 Million Euro erklärt der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Teltow-Fläming, Danny Eichelbaum:

„Der CDU-Kreisverband Teltow-Fläming begrüßt ausdrücklich die schnelle und unbürokratische Zurverfügungstellung der finanziellen Hilfen in Millionenhöhe durch das Brandenburgische Wirtschaftsministerium. Das ist eine gute Nachricht am Anfang des neuen Jahres für den Landkreis Teltow-Fläming und vor allem für Ludwigsfelde und Baruth.

Gerade angesichts der wirtschaftlich schwierigen Situation sind diese Infrastrukturmittel enorm wichtig für die Sicherung vorhandener und Schaffung weiterer Arbeitsplätze in Teltow-Fläming. Mit den finanziellen Mitteln des Landes werden die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich weitere Unternehmen in Ludwigsfelde und im Industrie -und Gewerbegebiet Bernhardsmüh in Baruth ansiedeln können. Durch die Ausreichung der Landesmittel wird das Holzkompetenzzentrum in Baruth gestärkt und neue Umschlagskapazitäten im Güterverkehrszentrum Großbeeren geschaffen.

Die Infrastrukturmaßnahmen ermöglichen in Baruth u.a. die Erweiterung der Produktionshallen sowie der Bau eines Kraftwerkes der Klenk Holz AG, der Bau eines Holzpelletwerkes, die Schaffung notwendiger Lager- und Trocknungsanlagen für Halb- und Fertigholzprodukte, die Erweiterung der Produktionsanlagen und weiterer Veredelungen durch die Pfleiderer KFB GmbH, die Errichtung eines Leimwerkes für den Gesamtstandort sowie die Errichtung einer Produktionsanlage der Katz Biotech AG.

Der Ausbau der Infrastruktur in Ludwigsfelde und Baruth kann damit schneller als geplant vorangetrieben und der regionalen Wirtschaft angesichts der einsetzenden Rezession geholfen werden.“

Informationen des Wirtschaftsministeriums des Landes Brandenburg:

Der Industrie- und Gewerbestandort Bernhardsmüh der Stadt Baruth/Mark hat sich insbesondere als Branchenschwerpunktort für die Holzindustrie erfolgreich etabliert. Das Gelände wird um eine Gesamtfläche von 33,4 ha erweitert. Außerdem werden Maßnahmen zur Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur vorgenommen. Die neu zu erschließenden Flächen können bereits vollständig mit Investoren belegt werden. Verbunden mit diesen Erweiterungen und Neuansiedlungen ist außerdem der bedarfsgerechte Ausbau der Infrastruktur in dem Industriegebiet erforderlich.
Konkret realisiert werden soll u.a. eine Veränderung der Zufahrt sowie eine Entzerrung der Verkehrsbelastung durch neu zu errichtende Kreisverkehre, der Bau einer zweiten Zufahrtstraße vom nördlichen Ende der vorhandenen Erschließungsstraße sowie die Erweiterung der vorhandenen Gleisanlage sowie der Ladeanlage. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen 15,5 Mio. Euro. Für die Vorhaben gewährt die ILB dem Landkreis Teltow-Fläming im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft einen Zuschuss aus dem Programm GA-Infrastruktur in Höhe von rund 7 Mio. Euro sowie ein zinsloses Darlehen in Höhe von 2,8 Mio. Euro.
Die innere und äußere Erschließung des bisherigen Industriegebietes Bernhardsmüh wurde bereits in Höhe von rund 34,5 Mio. Euro über die ILB gefördert. Das derzeitige Industriegebiet ist weitestgehend belegt. Von ca. 170 ha Industriefläche sind nur noch ca. 8 ha frei. Für diese Flächen werden Verhandlungen mit potenziellen Investoren geführt.

Erweiterung der Stromspannstation, der Industriekläranlage und des Wasserwerkes des Industrie- und Gewerbestandortes Bernhardsmüh

Mit der geplanten Erweiterung der Gewerbeflächen des Industriegebietes Bernhardsmüh der Stadt Baruth/Mark ist die bedarfsgerechte Anpassung der Infrastrukturen verbunden.
Mit der Förderung werden fünf Infrastrukturmaßnahmen ermöglicht. Dazu zählen die Erweiterung der Energieversorgung mit Strom durch die Errichtung eines zweiten Umspannwerkes, die Erweiterung des Industriewasserwerkes, die Errichtung einer zweiten Ausbaustufe der Industriekläranlage in dem Industriegebiet sowie die Erweiterung der vorhandenen Kläranlage in Baruth in dem Bereich der mechanischen Vorreinigung und Schlammentwässerung.
Die Anpassung der inneren Infrastruktur des Industriegebietes für den Bereich Trink- und Abwasser sowie Energie erfordert Investitionen in Höhe von 14,1 Mio. Euro. Für die Vorhaben gewährt die ILB dem Landkreis Teltow-Fläming im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft einen Zuschuss aus dem Programm GA-Infrastruktur in Höhe von rund 7 Mio. Euro sowie ein zinsloses Darlehen in Höhe von 2,8 Mio.Euro.

Die Erweiterung des Wasserwerks Ludwigsfelde um einen neuen Reinwasserbehälter bildet eine wichtige Grundlage für weitere gewerbliche Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen im Versorgungsbereich des Wasserwerks. In den Einzugsbereich des Wasserwerkes fallen nicht nur in Ludwigsfelde ansässige Unternehmen, wie z.B. das neue VW Vertriebs- und Logistikzentrum oder Erweiterungen der DaimlerChrysler AG im Industriepark, sondern auch das GVZ Großbeeren. Neben der Sicherstellung der Rein-wasserversorgung für neu anzusiedelnde Unternehmen bildet das Vorhaben auch eine Voraussetzung zur Schaffung neuer Umschlagkapazitäten des GVZ Großbeeren. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen mehr als 2 Mio. Euro. Für das Vorhaben gewährt die ILB dem Landkreis Teltow-Fläming im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft einen Zuschuss aus dem Programm GA-Infrastruktur in Höhe von rund 1 Mio. Euro sowie ein zinsloses ILB-Darlehen in Höhe von rund 610.000 Euro.
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