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Aufruf an die Bevölkerung in Teltow-Fläming, das Volksbegehren für das Nachtflugverbot am Willy-Brandt-Flughafen BER zu unterstützen !

Nach der gescheiterten Inbetriebnahme des neuen Willy-Brandt-Flughafens aufgrund von schlechtem Projektmanagement, nachlässiger Kontrollen durch den Aufsichtsrat der Flughafen-Berlin- Brandenburg GmbH ist die Enttäuschung bei den CDU Verbänden aus Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf, Großbeeren, Zossen, Ludwigsfelde, dem Kreisverband Teltow-Fläming und dem Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum sehr groß.

Möglicherweise benötigt der Flughafen nun zusätzliche Steuermittel in Höhe von 500 Millionen Euro. In Zeiten knapper Kassen kann die Kostensteigerung nur durch Steuer- und Gebührenerhöhungen bzw. Förderungskürzungen aufgefangen werden. Auf der Strecke bleibt hingegen der Schallschutz. Die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses werden unterlaufen.

Durch die gescheiterte Inbetriebnahme stehen neue Arbeitsplätze am Flughafen und im Gewerbe im Umfeld des neuen Flughafens auf dem Spiel. Der Teil der Politik, der sich vor Ort für den wirtschaftlichen Erfolg des BER-Flughafens und für den Lärmschutz eingesetzt haben, wurde ohne Vorwarnung vor den Kopf gestoßen.

Mehr noch, das befürchtet Chaos in Tegel ist ausgeblieben. Der zusätzliche Einsatz von Personal bei der Abfertigung, Sicherheitskontrollen und den Gepäckdiensten hat die neue Kapazitätswelle einwandfrei und ohne Beschwerden bisher mit Leichtigkeit aufgefangen. Unser Dank gilt allen fleißigen Mitarbeitern von den Bodendiensten und nicht zuletzt den Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung.

Wir mussten feststellen, dass sich der notwendige Flugbedarf ohne wesentliche Aufweichung des ver-gleichsweise strengen Nachtflugverbots am Flughafen in Tegel hat realisieren lassen.

Große Einigkeit gibt es in den lokalen CDU-Verbänden und dem CDU Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum, dass das Nachtflugverbot mit einer Kernzeit von 22 bis 6 Uhr für beide Startbahnen am neuen BER-Flughafen ausgestattet werden muss, um die hauptbetroffenen Brandenburger in TF und LDS mit den vergleichsweise geringer betroffenen Berlinern gleich zu setzen.

Es ist für uns nicht nachzuvollziehen, weshalb ein Betriebsregime mit strengen Nachtflugeinschränkungen reibungsfrei am Flughafen in Tegel funktioniert, am neuen BER-Flughafen wirtschaftlich und technisch aufgrund des Bedarfs in Spitzenzeiten und den sich daraus ergebenden Anforderungen an die Flugsicherung nicht machbar sein soll.

Die oben benannten örtlichen CDU Verbände, vertreten durch ihre Vorstände, und der CDU Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum, rufen gemeinsam die hiesige Bevölkerung auf, das Volksbegehren für ein Nachtflugverbot zu unterstützen und ihre Unterschriften auf den Gemeindeämtern zu leisten. Es ist die letzte Möglichkeit, der Landesregierung in Brandenburg zu zeigen, dass die lokale Bevölkerung keinen Nachtflug über ihren Köpfen wünscht.

Die CDU Fraktion in der Gemeindevertretung Rangsdorf brachte bereits am 11.11.2010 die Forderung nach einem Nachtflugverbot mit einer Kernzeit von 22 bis 6 Uhr und gegen den Südabflug über Rangsdorf (und Dahlewitz) in die Gemeindevertretung Rangsdorf ein. Diesem Änderungsantrag zur Drucksache 123/10 traten die Fraktionen der FDP, DPR, die Linke und der Abgeordnete der Grünen bei. Am 1.11.2010 war es die CDU Fraktion im Kreistag, die die Forderung nach einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr zuerst einbrachte. Die anderen Fraktionen des Kreistags Teltow-Fläming schlossen sich an bzw. schoben einen eigenen Änderungsantrag mit dieser Forderung nach.

 

gezeichnet:

Danny Eichelbaum MdL (CDU Kreisverband TF), Peter Preetz, Ralf von der Bank, Tassilo Soltkahn (CDU Rangsdorf) Michael Wolny (CDU Blankenfelde-Mahlow), Dirk Steinhausen (CDU Großbeeren), Hermann Kühnapfel (CDU Zossen) und Detlef Helgert (CDU Ludwigsfelde)

 

Quelle: Seite 414 - Planfeststellungsbeschluss 2004

7.1.3.1 An- und Abflugverfahren.....

Da die An- und Abflugverfahren eine wichtige Eingangsgröße insbesondere für die Ermittlung der von dem beantragten Ausbauvorhaben ausgehenden Luftschadstoff- und Geräuschimmissionen darstellen, hat die DFS eine Grobplanung für die An- und Abflugrouten erstellt. Diese Flugrouten basieren auf den derzeit für den Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld festgelegten An- und Abflugrouten sowie der Lage vorhandener Funknavigationsanlagen der Flugsicherung und gewährleisten eine umfassende Einbindung des ausgebauten Flughafens in das nationale und internationale Flugroutensystem der Flugsicherung. Sie stellen aus Sicht der Planfeststellungsbehörde somit eine durchaus plausible und auch hinreichend konkrete Grundlage für die Ermittlung der Auswirkungen des Ausbauvorhabens dar.

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