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Presseecho / Landtag

Frankfurt stellt zwei Finalisten bei zwei Startern

Rom Franz Richter (130 kg) aus dem Ringer-Leistungszentrum Frankfurt hat bei den Europameisterschaften der Junioren in Rom die Silbermedaille gewonnen. Im Finale unterlag er dem Russen Oleg Agakhanov nach einer Konterattacke im Bodenkampf auf Schulter. „Das war ein Lucky-Punch für den Russen“, lautete die erste Reaktion von Maik Bullmann. „Es hat nur ein Millimeter gefehlt und er hätte den Russen gerollt“, sagte der Bundestrainer, der mit der Turnierleistung des Markneukirchners sehr zufrieden war. „Er hat mich hier überrascht, in den Vorrundenbegegnungen stark gerungen und ich bin mir sicher, dass er auch Agakhanov schlägt, wenn er ihn gerollt hätte.“

Der Schwergewichtler, der in Frankfurt unter den Fittichen von Maik Bitterling und Heinz Thiel trainiert,  brannte im Halbfinale gegen Beka Makaridze aus Georgien ein echtes Feuerwerk ab, kämpfte souverän, hielt die Marschroute konsequent ein und baute seine Führung bis auf 8:2 aus. Den Weg ins Halbfinale bahnte sich Franz Richter mit einem souveränen 5:0-Auftaktsieg gegen Oleksandr Yevdokimov aus der Ukraine, immerhin Bronzemedaillengewinner der letztjährigen Kadetten-Weltmeisterschaft. Spannend wurde es im Viertelfinale, wo Richter den Rumänen Lennard Berei nach ständig wechselnder Führung mit 5:4 in die Schranken zwang.  „Unsere Wege haben sich schon öfter gekreuzt, er wirft sehr gut, Fehler darf man bei ihm nicht machen“, sagte Franz Richter nach hartem Arbeitssieg.

Auch seine Familie war in Rom vor Ort. Mutter Kristina (Olympiasiegerin 1988 und 1992, Weltmeisterin 1985 und 1994, Vizeweltmeisterin 1993 im Rudern) sagte: „Seine erste internationale Medaille, ich bin stolz.“ Auch bei Vater Jörg, einst selbst Ringer, heute als Journalist für den Deutschen Ringer-Bund und die MOZ bei allen großen Ringerevents dabei, herrschte nach anfänglicher Enttäuschung über die Finalniederlage riesige Freude über die grandiose Gesamtleistung des Sprösslings; „Vor allem in seinem Halbfinalkampf gegen den Georgier hat er gezeigt, dass viel Potenzial in ihm steckt – ich bin überglücklich!“

Auch der Präsident des Deutschen Ringer-Bundes Manfred Werner war zufrieden: „Das war eine starke Turnierleistung, die der gesamten Mannschaft viel Auftrieb geben sollte.“ Damit meinte er vor allem Andrej Ginc (60 kg), der mit einer starken Leistung ins Finale einzog. Dort stand er am Mittwochabend Abu Amaev aus Russland gegenüber (nach Redaktionsschluss).  „Das war Weltklasse, was Andrej geboten hat“, freute sich Maik Bullmann über den Leistungssprung des Ringers aus Mecklenburg-Vorpommern, der nun schon viele Jahre am Bundes-Leistungszentrum an der Oder trainiert und dort genau wie Franz Richter und viele weitere Athleten auf internationale Wettkämpfe und Meisterschaften vorbereitet wird.

Dem schloss sich auch Danny Eichelbaum, Präsident des Ringer-Verbandes Brandenburg, an. Er verfolgte die Kämpfe per Live-Stream und freute sich über die Erfolge in Rom noch aus einem weiteren Grund: „Bei den anstehenden Strukturgesprächen werden uns diese Medaillen großen Rückhalt geben.“ Zwei Starter,  zwei Finalisten – das löste auch in Frankfurt eine Welle der Begeisterung aus. „Es zeigt, dass hier eine gute Arbeit gemacht wird“, sagte Wilfried Lausch, Leiter des Olympiastützpunktes Brandenburg, der telefonisch gratulierte.

Und das ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange, denn inzwischen griffen auch die ersten Juniorinnen in die Kämpfe um Titel und Medaillen ein. Das Ringerzentrum ist mit Serena Bölke, Debora Lawnitzak, Janny Sommermeyer und Eyleen Sewina gleich mit vier jungen Damen aus der Frankfurter Trainingsgruppe von Michael Kothe und Felix Thätner vertreten.(jri)

Quelle: Märkische Oderzeitung, 02.08.2018

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