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Bevölkerung in Teltow-Fläming wird älter und weniger

Anlässlich der Veröffentlichung der Brandenburger Bevölkerungsprognose des Landesamtes für Statistik erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:

„Bis zum Jahr 2030 wird die Bevölkerung auch im Landkreis Teltow-Fläming zurückgehen, gleichzeitig steigt der Anteil der über 65 jährigen. So wird die Einwohnerzahl in Teltow-Fläming von 161400 im Jahr 2010 auf 147 500 im Jahr 2030 sinken. Waren im Jahr 2008  20,7% der Bevölkerung älter als 65 Jahre, so werden es im Jahr 2030 bereits 35,5 % sein. Während der Süden des Landkreises stark vom Bevölkerungsrückgang betroffen sein wird, zeichnet sich eine besonders günstige Bevölkerungsentwicklung für Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow ab. So wird beispielsweise die Bevölkerung in Luckenwalde von 20 000 auf 16 000 zurückgehen, während die Einwohnerzahl von Blankenfelde-Mahlow von 25 000 auf 30 000 steigen wird. Selbst Ludwigsfelde wird im Prognosezeitraum bis 2030 mit einer Schrumpfung der Bevölkerung um rund 2000 Einwohner zu rechnen haben. Die Einschätzung der Bevölkerungsentwicklung im Flughafenumfeld, zu der auch die Gemeinden Rangsdorf und Ludwigsfelde gehören, ist nach Ansicht der Statistiker mit einer Vielzahl von Unsicherheiten verbunden, da nur ein Teil der Beschäftigten ihren Wohnsitz im Flughafenumfeld einrichten werden.


Dies darf die Politik im Landkreis nicht tatenlos hinnehmen.

Das Land und die Kommunen müssen nun die richtigen Konsequenzen aus der Bevölkerungsprognose ziehen. So muss beispielsweise in den vom Fluglärm betroffenen Gemeinden ein konsequenter Lärmschutz gewährleistet werden. Gleichzeitig ist eine gute Verkehrsanbindung an den neuen Flughafen notwendig. Immer größere Bedeutung gewinnen die sogenannten weichen Standortfaktoren. Beschäftigte werden nur dann ihren Wohnsitz verlegen, wenn sie im Landkreis qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen vorfinden. Investitionen in Kitas und Schulen müssen deshalb Priorität haben.

Für den ländlichen Raum müssen neue Lösungen gefunden werden, wie zum Beispiel mobile Bürgerämter. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Kommunen sollten Kooperationen zwischen den Verwaltungen im Landkreis Teltow-Fläming zur Selbstverständlichkeit werden. Um die Fehlverwendung öffentlicher Mittel zu vermeiden, muss die nachhaltige wirtschaftliche Tragfähigkeit von öffentlichen Investitionen bei der Vergabe mittels eines Demographiechecks beurteilt werden. Ferner benötigen wir eine verbesserte Zusammenarbeit der Generationen. Die Errichtung von Mehrgenerationenhäusern im Landkreis ist der erste Weg dahin.

Die ambulante Pflege und der Bau von seniorengerechten Wohnungen muss vorangetrieben werden.

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