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Presseecho / Landtag

Potsdamer fühlen sich pudelwohl in Regionalliga

Nach der Neustrukturierung der Ligen im Deutschen Ringer-Bund ist die Regionalliga die zweithöchste Klasse. Germania Potsdam mischt als Fünfter kräftig mit. Das hat Gründe.

Potsdam. Innerhalb der Neustrukturierung der Ligen im Deutschen Ringer-Bund (DRB) war die Abschaffung der 2. Bundesliga eine der bedeutendsten Veränderungen im Wettkampfsystem. Dadurch wurden die Regionalligen plötzlich zur zweithöchsten Wettkampfklasse in Deutschland.

Mehrere Erstligaabsteiger und Zweitligateams wurden in die Regionalliga-Mitteldeutschland eingegliedert, darunter mit dem 1. Luckenwalder SC, der KG Frankfurt/O.-Eisenhüttenstadt und dem RC Germania Potsdam auch drei Mannschaften aus dem Land Brandenburg. „Da haben wir erstmal geschluckt und überlegt, wie wir ein konkurrenzfähiges Team unter Beachtung unserer Philosophie, Eigengewächsen auch entsprechende Einsatzchancen zu geben, zusammenstellen können“, sagen die Trainer Martin Lehmann und Ricardo Melz. „Aber wir glauben, das ist uns mit der jüngsten Mannschaft der Liga ganz gut gelungen.“

Positiver Saisonverlauf

Nach den Auftaktniederlagen schien es nur um den Klassenerhalt zu gehen. Aber das änderte sich ganz schnell, plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Es folgten drei Erfolge in der Hinrunde. Vier Vergleiche gingen bei je fünf Klassensiegen nur auf Grund der höheren Einzelwertungen an die Gegner, da konnten die Germanen recht gut mithalten. Selbst dem vorzeitig feststehenden Meister und eigentlichen Erstligisten Markneukirchen konnten die Potsdamer vier Siege beim Rückkampf abringen.

„Unmittelbar vor dem letzten Meisterschaftskampf am Samstag, dem Derby in Luckenwalde, können wir mit Recht bilanzieren, wir hatten bereits nach der Hinrunde nichts mehr mit dem Abstieg zu tun und belegen jetzt mit dem 5. Platz eine beachtliche Mittelfeldposition in dieser enorm starken Liga. Die Saison ist für uns durchweg positiv verlaufen“, schauen Lehman und Melz zurück.

Viele Derbys

„Diese zweithöchste Klasse hat sich bestens bewährt. Drei Brandenburger Teams und mit dem SV Luftfahrt noch ein Nachbar aus der Hauptstadt brachten bei den gegenseitigen Vergleichen eine echte Derbystimmung mit sich und die teilweise über 300 Zuschauer bei den Heimkämpfen der Potsdamer sorgten für die entsprechende Stimmung“, bemerkte der Präsident der Ringerverbandes Brandenburg (RVB), Danny Eichelbaum.

Beim RC Germania haben neben den gestandenen Akteuren um den 20-jährigen Kapitän Sven Menzel auch die Youngster ihre Punkte gebracht. Ob Khasan Akberdaev, Eric Köhler, Alan Golmohammadi, Justus Wydmuch, Chris Militzer, Marten Scheel oder Alexander Bieder-städt – sie alle steigerten sich von Kampf zu Kampf und haben deutlich im Leistungsvermögen zugelegt und entwickelten sich großartig.

Letzter Saisonkampf in Luckenwalde

„Gerade diese Jungen sind es, die ja nichts zu verlieren haben und sie fighten um jeden Punkt“, freute sich der Olympiasilbermedaillengewinner Dieter Brüchert, der sich die Heimkämpfe der Germanen nicht entgehen lässt. Als es in der Gewichtsklasse bis 98kg g/r mal eng mit der Besetzung wurde, schnürte Trainer Ricardo Melz noch mal die Ringerstiefel und half aus. Radu Cataraga (66kg g/r) kam derweil aus dem Nichts. „Der stand plötzlich vor unser Halle und wollte sehen, wie die beiden Jungen seines Onkels sich bei Germania so machen. Dann fragte er, ob er mitmachen kann. Das war mehr als nur ein Glücksgriff für unseren Mannschaft“, sagen die Trainer. „Radu, der bisher alle Kämpfe vorzeitig gewinnen konnte, zu sehen, das ist Ringen, der zieht alle mit“, schwärmte Dieter Brüchert. „Was er geleistet hat, ist anderen Vereinen nicht entgangen. Wir wollen sehen, dass wir ihn unbedingt bei uns halten können,“, ergänzte Ricardo Melz.

Am Sonnabend bestreiten die Germania-Ringer motiviert den letzten Saisonkampf beim 1. Luckenwalder SC und wollen bei diesem finalen Derby das knappe 13:14 vom Hinkampf umkehren. Unabhängig wie dieser Vergleich ausgeht, den Ringeryoungstern ist der 5. Platz kaum noch zu nehmen. Von Gerhard Pohl

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 22.12.2018

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