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Presseecho / Landtag

"Zuversicht, Zusammenhalt und Zusammenarbeit" - Interview mit Danny Eichelbaum (CDU)

Potsdam - Brandenburg steht vor einer neuen politischen Phase: SPD und CDU wollen das Land künftig gemeinsam regieren. Der Koalitionsvertrag trägt den Titel „Verantwortung für Brandenburg“ und setzt Schwerpunkte unter anderem bei Bildung, Innerer Sicherheit, Wirtschaft und Verwaltung.

Doch was bedeutet der Vertrag konkret für die Menschen im Land – und insbesondere für die Region Teltow-Fläming? Welche politischen Projekte sollen im Alltag spürbar werden? Und welche Chancen sieht die CDU für Wirtschaft, Infrastruktur und den ländlichen Raum?

Darüber hat der Flämont mit dem CDU-Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden in Teltow-Fläming, Danny Eichelbaum, gesprochen. Im Interview erläutert er, welche Punkte des Koalitionsvertrags ihm besonders wichtig sind, welche Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger geplant sind – und welche Perspektiven er für den Landkreis Teltow-Fläming sieht.

Herr Eichelbaum, Brandenburg bekommt eine neue Regierung aus SPD und CDU. Was bedeutet dieser Koalitionsvertrag aus Ihrer Sicht für das Land?

Der Koalitionsvertrag ist ein klares Signal für Stabilität und Verlässlichkeit. In bewegten Zeiten übernehmen SPD und CDU in Demut gemeinsam Verantwortung. Wir setzen klare Schwerpunkte bei Bildung, Sicherheit, wirtschaftlicher Stärke und sozialem Zusammenhalt. Für Brandenburg bedeutet das: eine handlungsfähige Regierung, die Probleme pragmatisch löst und Zukunft gestaltet.

Welche Punkte im Koalitionsvertrag sind Ihnen persönlich besonders wichtig?

Mir sind insbesondere drei Bereiche wichtig:

Erstens die Bildung u.a. mit 250 neuen Lehrerstellen, der Erhöhung der Stundenzuweisungen und einer zusätzlichen Deutschstunde in den Grundschulen. Zweitens die Stärkung der Inneren Sicherheit u.a. mit 9.000 Polizeistellen, der Aufwertung der Arbeit der Revierpolizei, des Einsatzes zusätzlicher Streifenwagen, der Beschleunigung der Asylgerichtsverfahren, der Bildung von Fahndungsgruppen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie der Beschleunigung von militärischen Infrastrukturmaßnahmen, dafür habe ich mich in der Koalitionsarbeitsgruppe für Inneres und Justiz sehr eingesetzt und Drittens die Förderung und Unterstützung unserer Industrie- und Handwerksunternehmen– etwa durch die Meistergründungsprämie und schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Hier werden wir das Bau- und Vergaberecht flexibilisieren. Das sind konkrete Verbesserungen für die Menschen in unserem Land.

Der Vertrag steht unter dem Motto „Verantwortung für Brandenburg“. Was heißt das ganz konkret für die Menschen im Alltag?

Verantwortung heißt: bessere Unterrichtsversorgung für unsere Kinder, mehr Sicherheit in unseren Städten und Gemeinden, durch eine sichtbare Polizeipräsenz, schnellere Verfahren bei Gerichten und Behörden sowie Investitionen in Krankenhäuser und Pflege. Ganz konkret heißt das auch: weiterhin keine zusätzlichen Rettungsdienstkosten für gesetzlich Versicherte und eine Verdoppelung der Wohnraumförderung.

Viele Bürger wünschen sich vor allem eine funktionierende Verwaltung und weniger Bürokratie. Welche Verbesserungen sollen hier kommen?

Wir werden das Vergabe- und Baurecht flexibilisieren, Planungsprozesse beschleunigen und Genehmigungsverfahren vereinfachen. Zudem setzen wir auf eine stärkere Digitalisierung der Verwaltung. Unser Ziel ist ein Staat, der ermöglicht statt behindert – effizient, serviceorientiert und bürgernah.

Brandenburg ist ein starkes Wirtschafts- und Industrieland. Welche Chancen sehen Sie für Unternehmen und Arbeitsplätze in den kommenden Jahren?

Brandenburg profitiert von seiner Lage, seiner industriellen Basis und innovativen Unternehmen. Mit schnelleren Genehmigungen, Investitionsanreizen und der gezielten Förderung von Handwerk und Mittelstand schaffen wir gute Rahmenbedingungen für Wachstum und sichere Arbeitsplätze. Wir werden eine Industrieansiedlungsstrategie entwickeln, damit Brandenburg das innovativste Wirtschaftsförderungsland in Ostdeutschland wird.

Auch das Ehrenamt und der gesellschaftliche Zusammenhalt spielen im Koalitionsvertrag eine wichtige Rolle. Warum ist das für Brandenburg so wichtig?

Brandenburg lebt vom Ehrenamt – in Vereinen, im Sport, bei der Feuerwehr oder in sozialen Initiativen. Ohne dieses Engagement würde vieles vor Ort und gerade im ländlichen Raum nicht funktionieren. Deshalb stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt gezielt. Ein starkes Ehrenamt ist das Fundament eines lebendigen Gemeinwesens.

Brandenburg ist ein Flächenland. Welche Rolle spielt der ländliche Raum in der neuen Koalition?

Der ländliche Raum steht im Mittelpunkt unserer Politik. Es geht um gute medizinische Versorgung, starke Schulen, eine verlässliche Sicherheitsstruktur und wirtschaftliche Perspektiven auch außerhalb der Ballungsräume. Dazu gehört auch die Unterstützung unserer Dorfkneipen und Landgasthöfe. Gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen das ist unser Anspruch.

Was bedeutet der Koalitionsvertrag konkret für unsere Region im Landkreis Teltow-Fläming?

Für den Landkreis Teltow-Fläming bedeutet der Koalitionsvertrag vor allem Investitionen in Wirtschaft, Bildung, Sicherheit und Infrastruktur. Mehr Lehrkräfte kommen auch unseren Schulen zugute. Eine stärkere Polizeipräsenz erhöht die Sicherheit in unserer Region. Zudem profitieren unsere Unternehmen von einem vereinfachten Vergabe- und Baurecht. Eine Herausforderung in Teltow-Fläming sind vor allem schnellere Baugenehmigungen für den Wohnungsbau und Unternehmensansiedlungen, dazu ist die vorgesehene Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung ein wichtiger Schritt. Außerdem sollen auch militärische Infrastrukturmaßnahmen beschleunigt werden, davon wird vor allem der Luftwaffenstandort Holzdorf profitieren. Im Gegensatz zur Vorgängerregierung bekennen wir uns ausdrücklich zur Bundeswehr. Dazu gehört auch die Ansiedlung von Rüstungsunternehmen, diese schaffen gut bezahlte Arbeitsplätze, davon soll auch Teltow-Fläming profitieren.

Wo sehen Sie in den kommenden Jahren die größten Chancen für unseren Landkreis?

Teltow-Fläming hat eine starke industrielle Basis, leistungsfähiges Handwerk und eine hervorragende Lage im Süden Berlins. Die Kombination aus wirtschaftlicher Dynamik, guter Verkehrsanbindung und attraktiven Wohnstandorten bietet enormes Potenzial für neue Arbeitsplätze und weiteres Wachstum.

Wenn Sie den Menschen im Landkreis Teltow-Fläming eine Botschaft zum neuen Koalitionsvertrag mitgeben könnten – welche wäre das?

Dieser Koalitionsvertrag steht für Verlässlichkeit und Aufbruch zugleich. Wir wollen konkrete Verbesserungen im Alltag für die Menschen erreichen und gleichzeitig die Zukunft unseres Landes sichern. Mein Anspruch ist es, die Interessen unseres Landkreises klar zu vertreten und dafür zu sorgen, dass Teltow-Fläming von dieser Politik spürbar profitiert. Besonders wichtig ist mir dabei der Dialog mit unseren Gemeinden, mit den Verbänden hier vor Ort und mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wir brauchen in unserem Land wieder Zuversicht, Zusammenhalt und Zusammenarbeit.

Quelle: https://www.flaemont.de/post/zuversicht-zusammenhalt-und-zusammenarbeit-interview-mit-danny-eichelbaum-cdu (09.03.2026)

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