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Presseecho / Teltow-Fläming

Festakte zu 30 Jahre friedliche Revolution in der DDR

Luckenwalde. Es gibt Tage, an die man sich genau erinnert und weiß, wo und wie man sie verbracht hat. Dazu gehört der 9. November 1989. Kommt das Gespräch auf dieses Ereignis und die darauffolgenden Stunden und Tage, so entwickeln sich in der Regel interessante Diskussionen, die mit einer Vielzahl von Anekdoten gespickt sind. Die Grenzöffnung, die an diesem Tag verkündet wurde, war ein Meilenstein in der deutschen und europäischen Geschichte. Sie gilt weltweit als Symbol für eine friedliche Revolution, die schließlich in die deutsche Einheit mündete. 

Die Grenzöffnung stand nicht nur für das Eingeständnis einer gescheiterten Politik der DDR-Führung. Sie führte allen deutlich vor Augen, dass dieser zweite deutsche Staat keine Zukunft mehr haben würde. Nur wenige ahnten jedoch am 9. November 1989, dass sie ein Jahr später Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland sein würden.

Die vergangenen 30 Jahre haben den Menschen im Landkreis Teltow-Fläming enorme Veränderungen gebracht – sehr positive, aber auch solche, die als Belastung, Opfer oder gar Verlust empfunden werden. Vieles ist geschafft, manches bleibt zu tun. Für die nachwachsenden Generationen ist der Fall der Mauer ein Kapitel im Geschichtsbuch oder bestenfalls aus Erzählungen der Eltern und Großeltern bekannt. Ihre Aufgabe wird es jedoch sein, die Werte von Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Freiheit in die Zukunft zu tragen. Auch daran wird bei der Festveranstaltung am 21. Oktober 2019 im Kreistagssaal erinnert werden. 
  
Aktionen am 9. November 
  
30 Jahre Mauerfall werden am 9. November 2019 außerdem direkt an der Grenze zwischen dem Landkreis Teltow-Fläming und dem Berliner Stadtbezirk Berlin-Tempelhof gefeiert. Beide, einst durch die Mauer getrennt, verbindet seit 1991 eine lebendige Partnerschaft. 
  
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und der Landkreis Teltow-Fläming laden am 9. November zum Spazieren, Gedenken und Feiern ein. Geplant sind folgende Aktionen:

1. Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. 
Mit dabei sind u. a. auch Holger Lademann, Vorsitzender des Freundeskreises Teltow-Fläming e. V., und Harald Fiss, Ehrenvorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e. V.
Treffpunkt: 14 Uhr am S-Bahnhof Lichtenrade
Ziel: Erinnerungsstele für Herbert Kiebler um ca. 15.30 Uhr

2. Ökumenischer Gottesdienst 
Beginn: 14.30 Uhr am Mauerdenkmal an der B 96 in Mahlow
Dauer: ca. 60 Minuten

3. Gedenken/Ehrung der Maueropfer 
Beginn: 14.45 Uhr an der Erinnerungsstele für Herbert Kiebler 
(am Grenzstreifen zwischen Mahlow und Lichtenrade, ca. 200 m westlich der B 96/des Mauerdenkmals)

4. Erinnerungsfest 
Beginn: 16 Uhr am Mauerdenkmal östlich der B 96

  • Bühnenprogramm mit Grußworten, Musik, Theater und Projektvorstellungen
  • Videoprojekt “Glaube.Liebe.Revolution”
  • Vorstellung von Zeitzeugenprojekten durch Helmut Morsbach
  • (KinoKultur Blankenfelde-Mahlow e.V.)
  • Ausstellung „Erinnerungen an den Mauerfall“
  • Versorgung mit Suppe, Kuchen und heißen Getränken

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Teltow-Fläming, 16.10.2019

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