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Presseecho / Teltow-Fläming

Saubere Luft für Busse in Teltow-Fläming

Die Technologie von Valeo kann mehr als 95 Prozent aller Viren beseitigen, einschließlich Coronaviren. Damit soll Busfahren im Öffentlichen Personennahverkehr sicherer gemacht werden.

Busfahrten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sollen im Landkreis Teltow- Fläming sicherer werden. Die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming (VTF) stellte am Dienstag den ersten Bus vor, der mit Geräten der Firma Valeo ausgestattet ist. Die Boxen sollen dafür sorgen, dass die Luft im Bus nahezu virenfrei wird. „Mithilfe von UV-Strahlen werden mehr als 95 Prozent aller Viren, einschließlich Coronaviren eliminiert“, erklärt Regional Manager Jürgen Hoffmann. Das von Valeo entwickelte System zur Luftsterilisierung in Bussen ist ohne Chemie, geräusch- und berührungslos.

Wie VTF-Chef Volker Fleischer betont, wären 250 000 Euro notwendig, um die Busse damit ausstatten zu können. Beim ersten Lockdown im Frühjahr sind die Fahrgastzahlen im ÖPNV auf zehn Prozent gesunken. „Bis zum Herbst konnte wieder auf 75 Prozent hochgefahren werden. Derzeit liegt das Fahrgastaufkommen bei 25 bis 30 Prozent“, so Fleischer. Seit dem ersten Lockdown hat VTF unter anderem neue Gelenkbusse angeschafft, Spukschutz installiert und zusätzliche Reinigungen und Desinfektionen vornehmen lassen,um die Infektionsgefahr einzudämmen. Volker Fleischer plädiert dafür, grade jetzt dass Vertrauen der Fahrgäste wieder zu erlangen.

Darauf hofft auch Landrätin Kornelia Wehlan (Linke). Mit dem 85x35 Zentimeter großen „UV Purifier“, dessen Wirksamkeit vom Institut für medizinischen Virologie der Uni-Klinik Frankfurt im Juli vergangenen Jahres bestätigt wurde, könnte dies gelingen. Die Hersteller verweisen darauf, dass durch die Boxen nicht nur Coronaviren, sondern ebenso Keime und Pilze der Kampf angesagt wird. Diese Anlagen könnten auch in Büros, Kindergärten oder Krankenhäuser gute Dienste leisten. Doch jetzt geht es darum, Busse der VTF damit auszustatten. „Bund und Land sind in der Coronapandemie gefordert, die elementare Aufgaben anzugehen“, betont die Landrätin. „Wenn es gelingt über diesen Weg die Viren zu beherrschbar sind, wäre das eine gute Möglichkeit“, fügt sie hinzu.

Danny Eichelbaum (CDU) und Erik Stohn (SPD) waren bei der Präsentation des Vorzeigebusses“ dabei. „Mit dem Virenbeseitiger machen wir in Teltow-Fläming das Fahren mit den Bussen im ÖPNV noch sicherer“, so Eichelbaum. Das sei im Interesse der Schüler, der Berufspendler und der Busfahrer. Jetzt müsse alles getan werden, um so viele Busse, wie möglich, mit den Geräten auszustatten. „Hierfür sind auch neue finanzielle Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes erforderlich. Ich bin mir sicher, dass die Abgeordneten des Kreistages die hierfür erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen werden“, so der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Kreistags Teltow-Fläming.

Auch die SPD-Kreistagsfraktion in Teltow-Fläming will den Einbau von „Luftreiniger-Boxen“ mit UV-Licht in Busse der VTF unterstützen. „In der derzeitigen Corona-Pandemie ist der ÖPNV ein Nadelöhr insbesondere für den Weg zu Schulöffnungen. In den Schulen werden tolle Hygiene-Konzepte umgesetzt. Es ist richtig auch den öffentlichen Nahverkehr verstärkt in den Blick zu nehmen“, so Stohn, direktgewählter Landtagsabgeordneter für Luckenwalde, Jüterbog, Dahme, Niedergörsdorf und Niederer Fläming.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 20.01.2021

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