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Ludwigsfelde feiert 55. Stadtgeburtstag

In einem eher kleinen Rahmen feierte Ludwigsfelde am Samstag den 55. Geburtstag der Stadt. Den offiziellen Empfang gab es im Technikmuseum, ein Hoffest fand am Nachmittag im Klubhaushof statt.

55 Jahre Ludwigsfelde: Der Festakt zum Geburtstag der Stadt fand coronabedingt auf Abstand bedacht und in einem relativ kleinen Rahmen statt. Von der Ladefläche eines W50 herab begrüßte Bürgermeister Andreas Igel (SPD) die Gäste am Morgen im Stadt- und Technikmuseum. Unter ihnen Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, und Danny Eichelbaum, Mitglied des Brandenburger Landtages und Vorsitzender des Kreistages Teltow-Fläming (beide CDU).

Anlass für die Stadtrechte war die Fertigstellung des ersten W50

Am 17. Juli 1965 lief in dem damaligen volkseigenen Betrieb Industriewerke Ludwigsfelde (IWL) der erste LKW vom Band. Der W50 folgte auf die Produktion von Triebwerken, Schiffsmotoren und vor allem Motorrollern.

Das Fahrzeug setzte Maßstäbe für den Fahrzeugbau in der DDR. Dafür gab es einen Tag, nachdem der erste W50 vom Band gelaufen war, die Urkunde mit der Verleihung der Stadtrechte. Überreicht wurde sie im damals noch jungen Klubhaus. Ludwigsfelde wurde zur 629. Stadt der DDR.

Den Anlassgeber hat die Stadt freilich längst überlebt. Am 17. Dezember 1990 verließ der letzte W50 LKW in Ludwigsfelde das Montageband. Wie in vielen anderen Regionen und Industriebereichen der ehemaligen DDR standen knapp 10.000 Beschäftigte des VEB IFA Motorenwerks nach der Wende vor dem Nichts.

Modellauto-Ausstellung

Auf den Straßen sind aber noch immer einige W50 zu sehen, und auch Verkehrsminister Guido Beermann nutzte ein solches Vehikel, um von der Ladefläche herab mit einem Streifzug durch die Geschichte auf die Bedeutung der Autostadt im Süden Berlins hinzuweisen.

Die großen Industriegebiete, die Lage direkt an der Autobahn A10 und die neue B101, die inzwischen auch zahlreiche Erholungssuchende in die grünen Stadtteile Ludwigsfelde führe, „macht Ludwigsfelde heute wieder zur Boomtown“, sagte der Minister. „Ludwigsfelde zieht heute in großer Zahl neue Einwohner und Gäste an“, so Beermann. Zahlreiche Gäste dürfte künftig auch das Technikmuseum anziehen, das mit einer neuen Ausstellung wieder öffnete. In zahlreichen Schaukästen werden Modellautos gezeigt, deren große Vorbilder nur wenige Kilometer entfernt im IFA-Werk produziert wurden.

Visionen auf Leinwand

Gleich nach der feierlichen Eröffnung, in der auch viel von Visionen die Rede war, versuchten sich Biermann, Eichelbaum, der Bürgermeister und sein Kulturchef Paul Niepalla unter Anleitung des Künstlers Karl Richter in der Produktion langlebiger, bunter Seifenblasen. Das gelungene Exponat soll einen Platz im Potsdamer Ministerium finden. Zum Abschluss durften die beiden CDU-Politiker noch eine Spritztour mit einem L60, einem Nachfolgemodell des W50, durch Ludwigsfelde machen.

IFA-Roller mit Startschwierigkeiten

Mit einem Klassiker aus der IFA Fahrzeugproduktion ging auch das Nachmittagsprogramm des Stadtgeburtstages auf dem Hof des Klubhauses weiter, als Bürgermeister Igel und Attila Weidemann, männliche Wetterfee des RBB, mit einem IFA Roller in den Klubhaushof einfuhren. Mit kleiner Verspätung - der Bürgermeister hatte mit Startschwierigkeiten des Rollers zu kämpfen, diese aber schnell durch kenntnisreiches Eingreifen behoben - begann das Showprogramm mit Zuschauern aus der Ludwigsfelder Kernstadt und den Ortsteilen. „Wir wollen mal ausprobieren, wieder zu feiern“, hatte der Bürgermeister noch am Morgen im Museum gesagt. Im Klubhaushof war die Masse der Zuschauer aber überschaubar, obwohl bis zu fünfhundert Gäste hier Platz gefunden hätten. Mit dem notwendigen Abstand.

Persönliche Geschichten

Spaß hatten sie dennoch, wenn das in zahlreichen Kaffeeklatsch-Veranstaltungen erprobte Moderatorenteam Carla und Gregor, Bürgermeister Andreas Igel und Attila Weidemann ins Publikum gingen und sich ganz persönliche Geschichten vom Tag der Verleihung der Stadtrechte oder Wissenswertes aus den Ortsteilen erzählen ließen. Dafür gab es Bonbons. In welcher Stadt die produziert wurden, blieb allerdings im Verborgenen.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 20.07.2020

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