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Struveshof wird 2012 fertig - Neuer Haltepunkt behindertengerecht und vandalismussicher

„Der mobilitätsbeschränkte Reisende“ hat es schwer – zumindest auf den Bahnhöfen Genshagener Heide und Großbeeren; dort gibt es in der Genshagener Heide in beide Richtungen und in Großbeeren in Richtung Berlin lediglich Treppen.

Das Wortungetüm, das Kristin Kobs, die Leiterin des Bahnhofsmanagements in Potsdam, gestern bei einem Politikertreff auf dem Bahnhof Genshagener Heide so locker im Munde führte, bedeutet nichts anderes, als dass ein Behinderter, der allein keine Treppen überwinden kann, diese beiden Bahnhöfe auch nicht nutzen kann. „Zumindest beim Bahnhofsbau in Großbeeren war das aber mit den Behindertenverbänden abgesprochen“, so die Managerin, und erklärt, dass ein behinderter Reisender seine Fahrt rechtzeitig anmelden und von einem anderen Bahnhof aus starten sollte. „Es ist bei uns hinterlegt, dass dann die Bahnhöfe Teltow und Birkengrund in Frage kommen“, sagt Kristin Kobs.

Für den Bahnhof Genshagener Heide – dort einst mitten in der Landschaft wegen des kurzen Wegs zum Autowerk Ludwigsfelde angelegt – erledigt sich das Problem in den kommenden zwei Jahren. Wie berichtet wird der Haltepunkt in den Ludwigsfelder Stadtteil Struveshof verlegt. Wie weit die Planung mit den behindertengerechten Zugängen ist, darüber informierte sich gestern vor Ort der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum. Und erfuhr, dass die Entwurfsplanung für den neuen Haltepunkt mit Bauunterlagen, Finanzierung und Personenprognosen bis zum Jahresende beim Eisenbahnbundesamt eingereicht werde, so Kobs. Was die Umverlegung kostet, das könne jetzt allerdings noch nicht gesagt werden. Zu diesen Kosten gehöre aber auf jeden Fall „auch der Rückbau des Bahnhofs Genshagener Heide“, so die Frau von der Bahn. Realisiert werde der Bau des Haltepunkts Struveshof im nächsten und übernächsten Jahr. „Das passt ja dann mit der Inbetriebnahme des Flughafens BBI“, stellt  e Eichelbaum fest. Mit dabei war sein Ludwigsfelder Parteikollege, der Stadtverordnete Detlef Helgert. Der kennt die Fakten zum Haltepunkt Struveshof aus den Diskussionen in den Ludwigsfelder Ausschüssen und mahnt den Lärmschutz an. „Bitte die Lautsprecher nicht in Richtung der Anwohner ausrichten. Und Lärmschutzwände sind an bestimmten Abschnitten vor allem wegen der osteuropäischen Güterzüge nötig. Egal, wo man in Ludwigsfelde wohnt – von der einen oder anderen Bahnstrecke bekommt man immer etwas ab.“ Er lobte jedoch den Lärmschutz am Wohngebiet Preußenpark, „dort ging es ja auch auf einmal ruckzuck damit“. Seinem Ansinnen, wegen der Zerstörungsgefahr wenigstens Videoattrappen am Tunnel Ludwigsfelde und am künftigen Haltepunkt anzubringen, erteilte die Bahnmanagerin eine Abfuhr: „Das geht rechtlich nicht. Außerdem wird der Haltepunkt vandalismussicher ausgestattet“, so Kobs.

Nebenbei erfuhr CDU-Politiker Eichelbaum gestern auch: Die geplante Videoüberwachung des Fußgängertunnels am Bahnhof Ludwigsfelde und die Ausstattung des Bahnhofs in Zossen mit Wegeleitsystem, Bänken und Tafeln, die ist wegen der Haushaltssperre des Landes auf unbestimmte Zeit verschoben. (Von Jutta Abromeit)

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 05.08.2010

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