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Legalisierung von Cannabis ist ein falsches Signal

Anlässlich der Berichterstattung von Spiegel online am 18. November 2021 zu den Plänen der Ampelkoalition, den Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken zu legalisieren, erklärt der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Danny Eichelbaum:

„Eine solche Verharmlosung der Droge ist ein völlig falsches Signal. Wir müssen vielmehr den Strafverfolgungsdruck zur wirksamen Bekämpfung von Drogenmissbrauch in Deutschland und Brandenburg erhalten.

Fakt ist: Cannabis dient in vielen Fällen als Einstiegsdroge. Darüber hinaus gehen von einem Konsum Gesundheitsgefahren aus. Regelmäßiger Cannabis-Konsum hat fatale Auswirkungen auf die körperliche und geistige Entwicklung junger Menschen. Langfristiger Konsum kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken bis hin zur psychischen Abhängigkeit führen. Die Alltagskompetenz und Arbeitsfähigkeit von chronischen Cannabiskonsumenten ist nachweislich stark eingeschränkt.

Es ist zu befürchten, dass mit einem solchen Schritt, das Tor zur Legalisierung weiterer Drogen geöffnet wird. In jedem Fall ist mit einem steigenden Drogenkonsum zu rechnen - Leittragende sind vor allem Kinder und Jugendliche. Statt diese Droge zu bagatellisieren, müssen wir einen entschlosseneren Kampf gegen illegalen Cannabis-Handel führen. Die Mindestmengen von toleriertem Besitz von Cannabis müssen in allen Bundesländern angepasst werden bzw. in einigen Bundesländern, wie Berlin, auch verringert werden.

Ziel unserer Drogen- und Suchtpolitik muss es vielmehr sein, den Konsum legaler und illegaler Drogen zu reduzieren. Wir setzen uns stattdessen für Verbesserungen bei der medizinischen Anwendung von Cannabis bei bestimmten Indikationen ein.“

Quelle: Pressemitteilung, 19.11.2021

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