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Presseecho / Teltow-Fläming

Glasow - 30 Schrotkugeln im Körper: So geht es dem Opfer nach der OP

Nach der Schießerei in Glasow (Teltow-Fläming) liegt das Opfer immer noch im Krankenhaus. Walter Meyer vom Weißen Ring hat den 49-Jährigen aus Blankenfelde Mahlow besucht und ihm Hilfe zugesagt.

Der bei der Schießerei in Glasow schwer verletzte Steffen L. (49) aus Mahlow liegt noch immer abgeschirmt im Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Er hatte über 30 Schrotkugeln im Körper und wurde bereits operiert. Noch immer befinden sich Schrotkugeln in seinem linken Arm, die entweder noch herausoperiert werden müssen oder teilweise im Körper verbleiben. „Der Mann war 24 Stunden auf Grund eines Schocks psychisch fertig“, sagt Walter Meyer vom Weißen Ring Teltow-Fläming. Die bisherige Operation habe er aber gut überstanden. Meyer hat Steffen L. am Sonnabend besucht. Der Ex-Kriminalkommissar kümmert sich seit mehr als 23 Jahren ehrenamtlich um Opfer von Gewaltverbrechen. 70 Fälle wurden im Landkreis Teltow-Fläming im vergangenen Jahr von ihm und seine Mitstreiter begleitet.

Der Weiße Ring unterstützt ihn durch persönlicher Betreuung und einer kleinen finanzieller Zuwendung, da die gesamte Bekleidung bei der Tat zerschossen wurde und von der Mordkommission einbehalten wird“, berichtet Meyer. Der Weiße Ring stellt ihm außerdem einen Rechtsanwalt zur Seite und ist behilflich bei der Durchsetzung seiner Rechte nach dem Opferentschädigungsgesetz. Außerdem wird er bei erforderlichen Terminen bei den zuständigen Behörden begleitet und betreut. „Steffen L. wurde Zufallsopfer, da die Schüsse eigentlich einem anderen Gast gegolten haben. Dieser Gast soll an die Grundstücksmauer des Täters uriniert und dadurch die Tat ausgelöst haben“, fügt Meyer hinzu.

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Jüterbog - RE 3: Städtebund fordert Ein-Stunden-Takt

Pendlerfrust zwischen Jüterbog und Falkenberg: Weil der Zug nur aller zwei Stunden fährt, steigen viele Bürger aufs Auto um. Nun setzen sich Landespolitiker für eine Taktverdichtung ein.

Stündlich Züge zwischen Jüterbog und Falkenberg: Bei ihrer Forderungen an die Deutsche Bahn bekommt der Kommunale Städtebund Elbe-Elsteraue nun Unterstützung von Landtagsabgeordneten der CDU. In der vergangenen Woche mischten sich unter anderen Rainer Genilke und Danny Eichelbaum sowie Elbe-Elsters Landrat Christian Heinrich-Jaschinski unter die Pendler, die täglich vom Süden Brandenburgs in Richtung Bundeshauptstadt fahren.

Gemeinsam mit dem Städtebund, zu dem unter anderen Jüterbog, Herzberg, Schönewalde und der Bundeswehrstandort Holzdorf gehören, warben sie für eine Verdichtung auf der Strecke zwischen den Kreisgrenzen von Teltow-Fläming und Elbe-Elster. „Wie schon vor über einem Jahr unterstützt die Stadt Jüterbog ihre Partner bei dem Wunsch nach besserem Takt der Bahn in das südliche Brandenburg“, erklärte die Stadtverwaltung.

Alle zwei Stunden fahren momentan Züge des Regional-Expresses zwischen Falkenberg und Jüterbog. Wer nicht so lange warten will, muss fast die doppelte Fahrzeit samt Umstieg in Wittenberg und höherem Ticketpreis in Kauf nehmen. Viele Einwohner aus dem Süden Teltow-Flämings und aus dem Nachbarkreis Elbe-Elster fahren deshalb mit dem Auto bis zum Jüterboger Bahnhof, weil dort häufiger Züge von und nach Berlin fahren. Der Kommunale Städtebund Elbe-Elsteraue setzt sich seit mehreren Jahren für die Taktverdichtung ein. Bisher scheiterte das Vorhaben stets.

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Baustelle B102: Neuer Abschnitt früher gesperrt

Chaos in der Jüterboger Innenstadt: Der dritte Bauabschnitt der Sanierung der Bundesstraße 102 ist drei Tage früher gesperrt als angekündigt. Kunden, Händler und Verwaltung sind überrascht – genauso wie das zuständige Landesamt.

Jüterbog.  Wer am Montag in der Jüterboger Innenstadt einkaufen und vor allem parken wollte, staunte nicht schlecht: Schon drei Tage früher als vom zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen angekündigt, wurde der dritte Teilabschnitt für die Sanierung der Bundesstraße 102 gesperrt. Eigentlich sollte die knapp 80 Meter lange Strecke samt Einfahrt zum zentralen Supermarkt-Parkplatz erst ab Donnerstag nicht mehr befahrbar sein.

Auf eine MAZ-Anfrage zur der unangekündigten Terminverschiebung zeigte sich der zuständige Landesbetrieb Straßenwesen ebenfalls überrascht. Pressesprecherin Cornelia Mitschka erklärte am Montagmittag zunächst, man habe sich diesbezüglich an die Bauaufsicht gewendet. In der Antwort darauf heißt es dann am Abend: „Die B 102 in Jüterbog ist nicht gesperrt, es wurde aber bereits die komplette Beschilderung für die Vollsperrung aufgestellt.“ Die Bauarbeiten in der Pferdestraße würden wie geplant erst am Donnerstag beginnen. „Hätten wir eine Sperrung für heute geplant, hätten wir gar nicht erst den 1. November kommuniziert“, erklärte Mitschka.

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Mehr Personal für die neue B 102

Landesregierung reagiert auf Verzögerungen im Bauablauf - Händler und Politiker kritisieren zu spätes Einlenken und Umgang mit den Bürgern

Auf Jüterbogs Dauerbaustelle soll es künftig schneller voran gehen. Für die Sanierung der Bundesstraße 102 durch die Innenstadt wurden mehr Mitarbeiter und mehr Technik zugesagt. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung an die CDU-Abgeordneten Danny Eichelbaum und Sven Petke hervor. „Der Landesbetrieb Straßenwesen hat mit dem Baubetrieb eine Aufstockung von Personal und Technik sowie eine Optimierung von Bauabläufen vereinbart“, teilte Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD), mit. Zur Bauüberwachung solle der Landesbetrieb zudem verstärkt vor Ort anwesend sein, um beim Auftreten von Schwierigkeiten kurzfristig eingreifen zu können. Die Landesregierung reagiert damit auf die Verzögerungen, die es zuletzt im Bauablauf gegeben hatte. Schuld an dem Verzug seien archäologische Grabungen und extreme Wetterverhältnisse gewesen, teilte Schneider mit. Die nun vorgenommenen Veränderungen auf der Baustelle sollen „den dritten Teilabschnitt um einige Wochen, ohne zusätzliche Kosten“ reduzieren, heißt es in dem Schreiben.

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