Germanen verlieren das Derby - Potsdamer Regionalliga-Ringer müssen Luckenwalde beim 6:21 den Vortritt lassen und bleiben Tabellen-Achter
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- Donnerstag, 21. November 2019 08:10
Derbys sind die Würze einer Saison. So auch am Samstag, als die Ringer von Germania Potsdam in der Regionalliga-Mitteldeutschland den 1. Luckenwalder SC empfingen. Auch wenn es am Ende mit dem 6:21 ein durchaus erwarteten Ausgang für die mit Welt- und Europameisterschaftsteilnehmern und nationalen Titelträgern antretenden Gäste gab, wurden den knapp 200 Zuschauern attraktive Kämpfe geboten.
„Für beide Teams ist es immer der Höhepunkt“, bemerkte Mannschaftsleiter und Trainer Ricardo Melz. Da es seit zwei Jahren die 2. Bundesliga als Sprungbrett für das Oberhaus nicht mehr gibt, ist die Regionalliga die zweithöchste Ringerklasse in Deutschland. Vereine, wie Potsdam, Luftfahrt Berlin oder RVE Lugau, die durchweg auf eigene Sportler setzen, haben es schwer, mit den einstigen Erstligaclubs mitzuhalten. „Ohne teure Sportlerzukäufe befinden sich die drei Genannten im unteren Tabellenbereich. Mit unserer Philosophie wird es immer schwerer, mit den Teams der oberen Hälfte mitzuhalten“, sagt der sportliche Leiter Reiner Leffler.