info@danny-eichelbaum.de       03378 / 548 08 88

Presseecho / Landtag

In Brandenburg dauern Gerichtsverfahren zu lange

Hartz-IV-Empfänger müssen fast zwei Jahre auf Entscheidung warten

Brandenburgs Justiz arbeitet am Limit. An fast allen Gerichten fehlen Richter und sonstige Mitarbeiter, der Krankenstand ist enorm hoch und die Dauer der Verfahren liegt in den meisten Bereichen weit über dem Bundesdurchschnitt. Das geht aus einer Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervor, die der MAZ vorliegt. So waren 2017 an den Verwaltungsgerichten 175 Stellen eingeplant, tatsächlich besetzt waren 140. An den Sozialgerichten waren von 77 vorgesehenen Richterstellen nur 67 besetzt , an den ordentlichen Gerichten, die Straf- und Zivilsachen verhandeln, fehlten 20 von 502 Richterstellen. Gut besetzt waren dagegen die Finanz- und Arbeitsgerichte. Bei letzteren gab es sogar einen Personalüberhang. Das hat unmittelbare Folgen für die Dauer von Gerichtsverfahren in Brandenburg, die größtenteils deutlich länger dauern als im Bundesdurchschnitt. 13 Monate brauchte ein Strafverfahren an einem märkischen Landgericht im vergangenen Jahr im Schnitt. Zum Vergleich: 2016 dauerten die Strafverfahren bundesweit nur 7,4 Monate.

Weiterlesen ...

Computer statt Papier - Gerichte sollen digital arbeiten. Noch hakt das

Potsdam - Verstaubte Aktenberge sollen an Brandenburgs Gerichten in Zukunft der Vergangenheit angehören. Bis 2026 muss die Landesregierung ein Bundesgesetz umsetzen, wonach in allen ordentlichen Gerichten der Arbeits-, Finanz-, Sozial- und Verwaltungsgerichtsbarkeit der Mark digitale E-Akten verwendet werden. Einen ersten Schritt weg vom Papier ist die rot-rote Landesregierung inzwischen in einem Pilotprojekt am Landgericht Frankfurt (Oder) gegangen. Seit März dieses Jahres werden dort in der Zivilkammer Bestandsakten eingescannt, teilte Justizminister Stefan Ludwig (Linke) auf Anfrage der CDU mit. Demnach hätte das Pilotprojekt in Frankfurt bereits im November 2017 starten sollen, doch „wegen unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten bei der Installation der zum Einsatz kommenden Software“ hatte sich der Start verzögert.

Weiterlesen ...

Das erste Treffen des Freundeskreises der Bundeswehr der CDU Brandenburg

„Die Soldatinnen und Soldaten in Brandenburg verdienen unsere Unterstützung“, betonte Danny Eichelbaum gleich zu Beginn des ersten Treffens des Freundeskreises der Bundeswehr der CDU Brandenburg. Gerade in einer Zeit, in der sicherheitspolitische Institutionen an Bedeutung gewinnen, sei es der CDU Brandenburg ein Anliegen, den Kontakt zur Bundeswehr zu pflegen und den Anliegen der Soldatinnen und Soldaten Gehör zu verschaffen, machte auch Rainer Genilke deutlich. Zusammen mit Danny Eichelbaum hat er den Freundeskreis initiiert.

Mit dem Freundeskreis der Bundeswehr hat die CDU Brandenburg zweifelsohne einen Nerv getroffen. Viele Interessierte nahmen am Gründungstreffen am 5. Juli teil, noch mehr hatten sich vorab grundsätzlich bereit erklärt, daran mitzuwirken. Die Initiatoren Danny Eichelbaum und Rainer Genilke freuen sich über so viel Resonanz. „Mit dem Freundeskreis wollen wir Interesse an der Bundeswehr wecken, aber auch unseren Mitgliedern Möglichkeiten bieten, mit der Truppe in Kontakt zu bleiben. Der Austausch mit unseren Soldaten, die Reservistenbetreuung und politische Bildung haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.“, erläutern Eichelbaum und Genilke, die sich auch über weitere Interessenten freuen. Das nächste Treffen des Freundeskreises wird am 6. September stattfinden. 

Quelle: Homepage des CDU-Landesverband Brandenburg, 09.07.2018

Justiz: Richtergesetz verzögert

CDU wirft Justizminister Verschleppung von Parlamentsbeschluss vor

Im April 2016 hatte der Landtag auf Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, Linke und Grüne die Landesregierung beauftragt, einen Gesetzentwurf zur Neufassung des Richtergesetzes vorzulegen. „Nachdem die vom Landtag gesetzte Frist bis Ende Juni 2017 von der Landesregierung missachtet wurde, hat sich das Kabinett auch nach zwei Jahren noch nicht mit einer Novellierung des Richtergesetzes befasst. Justizminister Stefan Ludwig (Linke)verschleppt die Beschlüsse des Parlaments“, sagte gestern Danny Eichelbaum, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Im August 2017 hatte die Landesregierung den Landtag unterrichtet, dass die Justizverbände umfassend an der Evaluierung des Richtergesetzes beteiligt würden. „Doch bisher hat es noch nicht einmal eine Anhörung im zuständigen Ausschuss gegeben. Der Justizminister verhindert damit die so notwendige Modernisierung des Richtergesetzes“, so Eichelbaum. Das neue Richtergesetz soll bewirken, dass Teilzeitbeschäftigung in der Justiz ausgebaut wird, mehr Frauen in Spitzenpositionen kommen, die Mitwirkungsrechte erweitert werden und die überlastete Verwaltungsgerichtsbarkeit von den Aufgaben der Richterdienstgerichtsbarkeit entlastet wird. Eichelbaum forderte Ludwig auf, endlich einen vom Kabinett beschlossenen Entwurf des Richtergesetzes in den Landtag einzubringen.

Quelle: Der Prignitzer, 17.07.2018 (https://www.nnn.de/20453622 ©2018)

dafuer-TF

SUCHE

TERMINE

  • 21.01.2019. 20:00: Empfang der Landesregierung Brandenburg auf der Grünen Woche - Berlin
  • 22.01.2019. 10:00: Sitzung des CDU-Arbeitskreises Innen-und Rechtspolitik - Potsdam
  • 22.01.2019. 11:00: Sitzung der CDU-Landtagsfraktion - Potsdam
  • 22.01.2019. 17:00: Empfang des Luftwaffenstandortes Holzdorf - Holzdorf
  • 23.01.2019. 09:30: Sitzung des Richterwahlausschusses - Potsdam

facebook

xing-logo

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok